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Timo Pommer

Führungssysteme für inhabergeführte Unternehmen
Führungssysteme, Unternehmensorganisation, Delegation, Coaching
Über Timo Pommer

Viele mittelständische Betriebe funktionieren gut, solange der Inhaber im Haus ist. Genau dieses Muster ist Timo Pommers Thema. Die Abhängigkeit eines Unternehmens von seiner Spitze entsteht nach seiner Beobachtung nicht durch Fehler, sondern durch Wachstum: Ab etwa 20 bis 30 Beschäftigten laufe weiterhin jede Entscheidung über denselben Schreibtisch, bis der Unternehmer vor allem Störungen abarbeitet. Sein Gegenmittel sind Führungssysteme, wie er sie aus Konzernen kennt.

Sechzehn Jahre Konzernpraxis

Seinen Hintergrund verortet er in gut anderthalb Jahrzehnten Arbeit für große Industrieunternehmen, wo er nach eigenen Angaben die Einführung von Führungsstrukturen begleitet hat; genannt werden unter anderem MAN, Bosch und Peugeot. Seine These daraus: Konzernen sei das Problem der Abhängigkeit von einzelnen Personen weitgehend fremd, weil sie über Systeme verfügen — dafür seien sie schwerfällig. Der Mittelstand könne beides verbinden, also die Struktur der Großen mit der eigenen Entscheidungsgeschwindigkeit.

Das Selbstläufer-Prinzip

Für sein Vorgehen verwendet er einen eigenen Begriff, das Selbstläufer-Prinzip. Gemeint ist der Umbau eines Betriebs zu dem Punkt, an dem er ohne ständige Anwesenheit des Inhabers weiterläuft: klare Zuständigkeiten, festgelegte Entscheidungswege, überprüfbare Ziele. Gearbeitet wird nach eigener Darstellung in Einzelbegleitung, sowohl vor Ort als auch über Bildschirm, ergänzt um kurzfristige Rückfragen zwischen den Terminen. Als Voraussetzung nennt er die Bereitschaft der Auftraggeber, an der eigenen Rolle etwas zu ändern.

Fachliche Schwerpunkte

  • Abbau der Abhängigkeit vom Inhaber
  • Einführung von Führungssystemen im Mittelstand
  • Delegation und klare Entscheidungswege
  • Arbeitszeit und Belastung von Unternehmern
  • Einzelbegleitung von Geschäftsführung und Leitungsebene
  • Ziele und Kennzahlen für die Teamsteuerung

Ergebnisse nach eigenen Angaben

Zur Wirkung seiner Arbeit führt er drei Beispiele an. Ein IT-Betrieb mit 34 Beschäftigten habe die Wochenarbeitszeit der Führung von 70 auf 50 Stunden gesenkt und dabei 22 Prozent zugelegt. Eine Einzelhändlerin mit drei Standorten sei drei Monate verreist, ohne dass der Betrieb gelitten habe. Bei einem der genannten Industrieunternehmen sei der Krankenstand binnen eines Jahres von 13,4 Prozent auf 8,2 Prozent gefallen. Alle Zahlen stammen aus seiner Darstellung und sind redaktionell nicht überprüft.

Qualifikationen und Veröffentlichungen

Als Ausbildung nennt er ein Diplom in Betriebswirtschaft sowie mehrere Zertifizierungen aus dem Coaching-Umfeld, darunter eine Ausbildung nach Tony Robbins und Madanes, eine Mitgliedschaft als „Tony Robbins Platinum Member (74 Seminartage)“ und eine Qualifikation als „Goalmapping Practitioner“. Als Autor ist er mit „Egal wie Scheiße die Lage ist - Es gibt einen Ausweg“ verzeichnet; außerdem sind Beiträge zu Sammelbänden aufgeführt. Die Angaben beruhen auf seiner Selbstdarstellung.

Einordnung im Experten-Verzeichnis

Angesprochen sind Inhaber wachsender Betriebe, die im Tagesgeschäft feststecken, Geschäftsführungen mit ungeklärten Zuständigkeiten sowie Unternehmen, die eine Nachfolge oder längere Abwesenheit vorbereiten. Sämtliche Zahlen, Referenzen und Qualifikationen stammen aus seiner eigenen Darstellung und wurden redaktionell nicht geprüft. Der Eintrag steht auf der kostenlosen Basis-Stufe – Kontaktdaten, Referenzen und Angebote kommen hinzu, sobald der Experte ihn selbst übernimmt.

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Häufige Fragen zu Timo Pommer

Was macht Timo Pommer?

Er begleitet Inhaber mittelständischer Unternehmen dabei, ihren Betrieb so zu strukturieren, dass er auch ohne ihre ständige Anwesenheit funktioniert. Grundlage sind nach eigenen Angaben Führungssysteme, die er zuvor in großen Industrieunternehmen eingeführt hat.

Was ist mit Chef-Abhängigkeit gemeint?

Der Zustand, in dem alle wesentlichen Entscheidungen über die Unternehmensspitze laufen. Nach seiner Beobachtung entsteht er durch Wachstum und wird ab etwa 20 bis 30 Beschäftigten zum Engpass, weil der Inhaber dann vor allem Störungen bearbeitet.

Für wen ist sein Angebot gedacht?

Für Inhaber und Geschäftsführungen wachsender Betriebe, besonders dort, wo Zuständigkeiten unklar sind oder eine längere Abwesenheit ansteht. Er arbeitet nach eigener Darstellung in Einzelbegleitung, vor Ort und über Bildschirm.

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