Ein Schiff ist ein geschlossener Arbeitsplatz: Die Besatzung kann sich nicht aus dem Weg gehen, Zuständigkeiten sind eindeutig geregelt, und schlechte Stimmung wirkt sich unmittelbar auf den Betrieb aus. Thorsten Jost hat diese Welt als Entertainment Manager an Bord erlebt und macht sie heute zum Stoff seiner Vorträge. Sein Thema ist die Frage, wie Mitarbeitende in Bewegung kommen — erzählt an Episoden statt an Modellen. Auf Bühnen steht er nach eigenen Angaben seit über zwei Jahrzehnten.
Der Wechsel vom Unterhaltungsbetrieb eines Schiffs zur Rednerbühne ist kleiner, als er zunächst klingt: Beide Rollen leben davon, ein Publikum zu halten, das nicht zum Zuhören verpflichtet ist. Seine Zeit in der Seefahrt bezeichnet Jost als Quelle seiner Beispiele und als Fundus für Situationen, in denen sich Führung zeigt. Adressaten seiner Auftritte sind laut eigener Darstellung Verbandstagungen, Unternehmen und Menschen mit Personalverantwortung.
Motivation gehört zu den meistbehandelten Themen im Vortragsgeschäft — und zu den abgegriffensten. Jost setzt nach eigener Beschreibung weniger auf Theorie als auf Erzählungen, die zeigen sollen, wie wenig manchmal nötig ist, damit ein Team mitzieht. Ob dieser Zugang trägt, hängt an der Erzählqualität; nach eigenen Angaben liegt genau darin seine Stärke, geschult durch zwei Jahrzehnte Bühnenpraxis. Wie seine Auftritte im Einzelnen aufgebaut sind, führt das vorliegende Material nicht aus.
Neben den Auftritten steht eine Buchveröffentlichung: „Alle in einem Boot: Was Führungskräfte von Seefahrern lernen können“, erschienen im Remote Verlag. Der Titel benennt die Klammer seiner Arbeit, nämlich die Übertragung von Bordroutinen auf Organisationen an Land. Zum Alltag auf See gehören klare Rollen, feste Abläufe und die Notwendigkeit, über lange Zeiträume mit denselben Menschen auszukommen; Parallelen zu Abteilungen und Projektteams liegen nahe. Wie weit der Vergleich im Buch geführt wird, geht aus dem Material nicht hervor.
Auf seinem Profil sind mehrere Einträge vermerkt: ein „Excellence Award“ sowie ein „Diplom Gold Programm by Hermann Scherer“, beide aus dem Umfeld einer bekannten Rednerausbildung im deutschsprachigen Raum. Zusätzlich wird ein „Kompetenzzentrum für Führung und Sicherheit“ genannt, dessen Einordnung offenbleibt. Wer solche Titel vergibt und nach welchen Kriterien, ist von außen selten nachvollziehbar; als Hinweis auf die Netzwerke, in denen sich jemand bewegt, bleiben sie trotzdem brauchbar.
Für Veranstalter, die einen unterhaltsamen Zugang zu Führungs- und Motivationsthemen suchen, ist dieses Profil ein naheliegender Treffer; ebenso für Verbände mit gemischtem Publikum und für Unternehmen, die eine Tagung auflockern wollen, ohne inhaltlich beliebig zu werden. Sämtliche Angaben zu Werdegang, Bühnenjahren und Auszeichnungen stammen aus seiner eigenen Darstellung. Der Eintrag steht auf der kostenlosen Basis-Stufe – Kontaktdaten, Referenzen und Angebote kommen hinzu, sobald der Experte ihn selbst übernimmt.
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Er hält Vorträge über Motivation und Führung und stützt sich dabei auf seine frühere Tätigkeit an Bord von Schiffen. Nach eigenen Angaben steht er seit über zwei Jahrzehnten auf Bühnen und spricht vor Verbänden, Unternehmen und Führungskräften.
An Bord sind Rollen klar verteilt, Abläufe festgelegt und die Besatzung über lange Zeiträume aufeinander angewiesen. Genau diese Übertragung auf Organisationen an Land beschreibt auch sein Buch „Alle in einem Boot: Was Führungskräfte von Seefahrern lernen können“.
Nach eigener Darstellung vor allem für Verbandstagungen, Firmenveranstaltungen und Formate für Menschen mit Personalverantwortung. Sein Zugang ist erzählerisch angelegt und dürfte sich eher für gemischtes Publikum eignen als für reine Fachseminare.
Nein. Das Porträt wurde redaktionell angelegt und steht auf der kostenlosen Basis-Stufe, auf der keine Kontaktangaben erscheinen. Sobald er den Eintrag selbst übernimmt, kommen ein Kontaktweg sowie Angebote und Referenzen hinzu.
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