Die Krankenkassenprämiensteigen -Reden wir überhaupt über das eigentliche Problem?
Die Krankenkassenprämien steigen – aber reden wir überhaupt über das eigentliche Problem?
Von Shogun Peter Wehrli
Es ist wieder so weit.
Die Krankenkassenprämien steigen.
2027 erhöht sich die mittlere Krankenkassenprämie in der Schweiz um 5 Prozent auf 412 Franken pro Monat. Für Erwachsene steigt die mittlere Prämie sogar auf 487.60 Franken monatlich.
Statitistik zeigt auf 2025 die Menschen die heute Prämienverbilligung beziehen an gestiegen ist auf bereits rund 2,5 Millionen Menschen die eine individuelle Prämienverbilligung – also ungefähr jeder vierte Versicherte. Darunter befinden sich auch Menschen mit Ergänzungsleistungen oder Sozialhilfe, deren Prämien ganz oder teilweise über öffentliche Mittel finanziert werden. Wenn die Krankenkassenprämien 2027 erneut deutlich steigen, stellt sich deshalb nicht nur die Frage, wie stark die Versicherten zusätzlich belastet werden. Es stellt sich auch die Frage, wie viele Menschen künftig überhaupt noch in der Lage sein werden, ihre Prämien ohne staatliche Unterstützung zu finanzieren. Denn je stärker die Prämienbelastung wächst, desto stärker gerät auch die öffentliche Finanzierung der Prämienverbilligung unter Druck.
«Laut dem Strassenmagazin Surprise leben allein in Zürich schätzungsweise 11'000 bis 14'000 Menschen ohne Krankenversicherung. Die meisten davon sind Sans-Papiers. Hinzu kommen Menschen, die aufgrund nicht bezahlter Krankenkassenbeiträge keine Leistungen mehr in Anspruch nehmen können.» Surprise Ausgabe 619/26 JanuarFebruar
Ein anderes Phänomen zeigt sich seit 2020 Menschen steigen Weltweit aus den Krankenkassen System aus.Es mag keine Statistik darüber geben jedoch sind es im gesammten DACH Raum bereits Millionen Menschen die das Gesundheitsystem sehr stark keinesfall nur hinterfragen sondern keinesfalls mehr unterstützen wollen. Diese Beobachtung ist meine eigene selbst in den öffentlich rechtlichen Medien wird das Phänomen beschrieben – das Phänomen „ der Reichsbürger“ Ein sehr intresanntes Wort gerade für mich als Legastheniker sind das Menschen die für ihr eigens Reich bürgen oder Reiche Bürger sind. Aus meiner Sichtweise handelt es keinesfall um irgendwelche Spinner es handelt sich um Menschen die Bewusst Systeme hinterfragen begonne nhaben Und es wäre dskriminierend diese Menschen jetzht als Reichsbürger zu bezeichen ist eine Defamierung von Selbst denkenden Menschen und die Zahl wächst an. Diese Feststellung kommt durch gute eignen Recherche zustande und ist keinesfalls nur mit Fokus Schweiz.
Gerade dieses Pähnomen zeigt mir das heutige Gesundheitsystem stärker hinterfragt werden sollte.
( SRF News 23.3.2023 und Tages Anzeiger März 2023 )
Und beinahe reflexartig beginnt jedes Jahr dieselbe Diskussion:
Welche Krankenkasse ist günstiger?
Soll ich die Franchise erhöhen?
Soll ich das Versicherungsmodell wechseln?
Wie bekomme ich eine Prämienverbilligung?
Das sind berechtigte Fragen.
Aber ich möchte eine andere stellen:
Was wäre, wenn wir seit Jahren über die Rechnung diskutieren, anstatt darüber zu sprechen, warum die Rechnung überhaupt immer grösser wird?
Wir optimieren die Krankenkasse – aber optimieren wir auch unsere Gesundheit?
Der Bund nennt mehrere Gründe für die steigenden Kosten: mehr Behandlungen, medizinischen Fortschritt, neue Medikamente und Therapien sowie die Alterung der Bevölkerung.
Dahinter steckt jedoch eine Zahl, über die wesentlich weniger gesprochen wird.
Nichtübertragbare Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Diabetes, Erkrankungen des Bewegungsapparates, neurologische und psychische Erkrankungen verursachten gemäss einer vom Bundesamt für Gesundheit veröffentlichten Studie für das Jahr 2022 rund 65,7 Milliarden Franken.
Das entsprach rund 72 Prozent der gesamten Gesundheitskosten.
Natürlich lässt sich daraus nicht ableiten, dass 72 Prozent der Kosten einfach verschwinden würden, wenn wir uns alle etwas mehr bewegen und Gemüse essen würden.
So einfach ist Gesundheit nicht.
Genetische Faktoren, Alter, soziale Lebensbedingungen, Umwelt, Unfälle und viele andere Einflüsse spielen ebenfalls eine Rolle.
Aber genauso falsch wäre die andere Schlussfolgerung:
Dass wir als Einzelne überhaupt keinen Einfluss hätten.
Vielleicht beginnt Gesundheitsreform nicht in Bern
Wenn die Prämien steigen, schauen wir nach Bern.Wir schauen auf die Krankenkassen.Auf Pharmaunternehmen.Auf Spitäler.Auf Ärzte.Auf Politiker.Auf Tarife.
Und selbstverständlich müssen wir darüber diskutieren, wie effizient ein Gesundheitssystem arbeitet und wo unnötige Kosten entstehen. Wann schauen wir eigentlich auf uns selbst?
Das ist die unbequeme Frage.
Denn Gesundheit ist nicht nur eine Leistung, die wir beim Arzt, in der Apotheke oder im Spital beziehen.Gesundheit entsteht zu einem erheblichen Teil auch dort, wo keine Krankenkassenrechnung geschrieben wird:
beim Essen.
Beim Schlafen.
Bei der Bewegung.
Beim Umgang mit Stress.
Beim Alkohol- und Tabakkonsum.
Bei unseren täglichen Gewohnheiten.
Und bei der Frage, wie früh wir auf die Signale unseres Körpers reagieren.
Das Bundesamt für Gesundheit schreibt selbst, dass ein gesunder Lebensstil das Risiko bestimmter nichtübertragbarer Krankheiten vermindern kann. Prävention soll Erkrankungen verhindern oder zumindest verzögern und damit auch Behandlungsbedarf und Kosten reduzieren.
Warum also reden wir jeden Herbst ausführlicher über Versicherungsmodelle als darüber, wie wir Gesundheit erhalten können?
Die Krankenkasse ist eine Versicherung – keine Gesundheitsgarantie
Hier liegt vielleicht eines unserer grössten Missverständnisse.Wir sprechen von der Krankenkasse.Nicht von einer Gesundheitskasse.Eine Versicherung kann eine medizinische Behandlung finanzieren.Sie kann Medikamente bezahlen.Sie kann Operationen mitfinanzieren.Sie kann Therapien übernehmen.
Aber sie kann morgens nicht für mich aufstehen und sich bewegen. Sie kann nicht für mich schlafen. Sie kann nicht für mich entscheiden, was ich esse.Sie kann meinen Stress nicht für mich reduzieren.Und sie kann mir die Verantwortung für meinen Körper nicht abnehmen.Das bedeutet keineswegs, dass Menschen, die krank werden, selbst schuld sind.
Eigenverantwortung und Schuld sind zwei völlig unterschiedliche Dinge.
Eigenverantwortung bedeutet für mich vielmehr: Ich beschäftige mich mit meinem Körper, bevor ich dazu gezwungen werde.
Die Krankenkassen horten auch Milliarden. Dennoch steigen die Prämien. Und die Suggestion – Gesundheit persktive Krankheitskosten steigen ist irreführend. Weil Gesunde Menschen verursachen keine kosten. Gesunde Menschen sind für Ärzte und Pharmaindustrie keinesfalls von nutzen. Die Begrundung des Bundesamtes warum die Gesundheit kosten ständig steigen sind:
1.Mehr Behandlungen und Inanspruchnahme der Ärtzlichen Leistungen
2. Die Alterung respektive das Alterung.
3. Die kosten der Medikamente und ihre Herstellung
4.Doppelspurige Anreize und unnötige Operationen
5.Teuere MedzinischeTechnlogien
Wenn die Einzelen Punkte objektiv angeschaut werden sind die Begründungen keinesfalls haltbar.
Achtsame Menschen und bewusste Menschen die bereit sind Verantwortung für ihre Gesundheit übernehmen werden keine Ärtzliche Leistungen in anspruch nehmen die unnötig sind oder gar selber gelösst werden können.
Das Alter ist kein hinderungsgrund um ein gesundes Leben zu führen da in einigen Kulturen bekannt ist das Menschen bis in das hohe alter ein Gesundes Leben führen können.
Die kosten der Herstellung der Medikamente sollten die Pharmaindustrie selber tragen statt dem Patienten übertragen werden.
Die Politik und die Wirtschaft Intressen der Pharmaindustrie sind mit Verantwortlich warum Ärtzte unnötige Operationen oder dienstleistungen anbieten. Das einzelne individuum hat es in der hand wenn er seine Patienrechte kennt dagegen zu wirken weil gut Infomierte Menschen werden klar erklären welche Behandlung sie wünschen und welche als unnötig erkennen.
Bezüglich medzinische Technologien die eine Bessere Gesundheit ermöglichen sollten von Spitälern und Ärtzten getragen werden die Investion keinesfalls über Kassen abgerechnet werden. Andere Unternehmen und firmen können ihre anschffungen nicht über Versicherungen abrechnenn lassen.
Beim Geld verstehen wir das Prinzip längst
Interessanterweise akzeptieren wir beim Vermögensaufbau einen Gedanken, den wir bei der Gesundheit häufig vergessen:
Kleine Entscheidungen summieren sich über Jahre.
Wer jeden Monat einen kleinen Betrag zurücklegt, sieht nach einer Woche kaum einen Unterschied.
Nach zwanzig oder dreissig Jahren kann der Unterschied erheblich sein. Bei schlechten Gewohnheiten funktioniert derselbe Mechanismus – nur möglicherweise in die andere Richtung.
Ein Kaffee, eine Zigarette, ein Snack, eine kurze Autofahrt statt eines Spaziergangs oder eine einzelne Nacht mit zu wenig Schlaf entscheidet nicht über unser Leben.Aus einzelnen Entscheidungen entstehen Gewohnheiten. Aus Gewohnheiten werden Jahre.
Deshalb gehören für mich Gesundheit und Vermögensaufbau enger zusammen, als es zunächst scheint.
Bei beiden geht es um eine Ressource.
Bei beiden geht es um langfristiges Denken.
Bei beiden geht es darum, heute Entscheidungen zu treffen, deren Auswirkungen möglicherweise erst Jahre später sichtbar werden.
Und bei beiden ist der schlechteste Zeitpunkt, sich erstmals intensiv damit auseinanderzusetzen, der Moment, in dem die Reserve bereits aufgebraucht ist.
Wir bezahlen Krankheit – investieren wir genug in Gesundheit?
2024 kostete das Schweizer Gesundheitswesen rund 97 Milliarden Franken.
Gleichzeitig gingen die Ausgaben für Prävention gegenüber dem Vorjahr zurück, während unter anderem die Ausgaben für Medikamente, therapeutische Apparate und Verbrauchsmaterial zunahmen.
Das sollte zumindest eine Diskussion auslösen.
Denn wir verfügen über eines der leistungsfähigsten Gesundheitssysteme der Welt.
Darauf dürfen wir durchaus stolz sein.
Aber vielleicht müssen wir gleichzeitig die Frage stellen:
Wollen wir immer besser darin werden, Krankheit zu finanzieren – oder auch besser darin, Gesundheit zu fördern?
Das eine schliesst das andere nicht aus.
Wir brauchen Ärzte.
Wir brauchen Spitäler.
Wir brauchen Medikamente.
Wir brauchen Pflege.
Und wir brauchen eine solidarische Absicherung für Menschen, die medizinische Hilfe benötigen.
Aber ein leistungsfähiges Gesundheitssystem sollte nicht bedeuten, dass der Einzelne seine Gesundheit vollständig an dieses System delegiert.
Eigenverantwortung darf nicht erst bei der Franchise beginnen
Auch politisch wird inzwischen wieder verstärkt über Eigenverantwortung gesprochen.
Dabei geht es beispielsweise um die Höhe der Mindestfranchise.
Doch genau hier möchte ich widersprechen.
Eigenverantwortung beginnt für mich nicht bei der Frage:
Wie viel meiner Behandlungskosten muss ich selbst bezahlen?
Sie beginnt viel früher.
Bei der Frage:
Was kann ich selbst dazu beitragen, möglichst lange gesund zu bleiben?
Das ist eine völlig andere Definition von Eigenverantwortung. Sie bestraft niemanden dafür, krank geworden zu sein. Sie verlangt auch nicht, medizinische Hilfe abzulehnen.
Im Gegenteil.Wer Verantwortung für seine Gesundheit übernimmt, sollte medizinische Hilfe dann in Anspruch nehmen, wenn sie sinnvoll und notwendig ist. Er betrachtet den eigenen Körper nicht erst dann als wichtig, wenn eine Diagnose auf dem Tisch liegt.
Vielleicht stellen wir jedes Jahr die falsche Frage
Wenn die Krankenkassenprämien im nächsten Jahr wieder steigen, können wir erneut fragen:
Welche Krankenkasse ist am billigsten?
Natürlich können wir vergleichen.
Vielleicht sparen wir dadurch einige Franken im Monat.
Doch die grössere gesellschaftliche Frage bleibt bestehen.
Wenn die Gesundheitskosten langfristig weiter steigen, können wir nicht jedes Jahr ausschliesslich die günstigste Versicherung suchen und glauben, damit hätten wir das Problem gelöst.
Vielleicht brauchen wir zusätzlich eine andere Diskussion:
Wie schaffen wir eine Gesellschaft, in der Gesundheitskompetenz genauso selbstverständlich wird wie Lesen, Schreiben und Rechnen?
Was lernen Kinder über Ernährung, Bewegung, Schlaf und ihren Körper?
Was lernen Erwachsene darüber?
Was können Arbeitgeber zur Gesundheit beitragen?
Welche Verantwortung tragen Lebensmittelindustrie, Politik und Gesundheitswesen?
Und welche Verantwortung bleibt beim einzelnen Menschen?
Darüber sollten wir streiten.
Gesundheit ist auch Vermögen
Vielleicht sollten wir deshalb den Begriff Vermögen einmal anders betrachten.
Vermögen ist nicht nur das Geld auf einem Konto.
Vermögen bedeutet auch: etwas vermögen – etwas können.
Gehen können.Arbeiten können.Denken können.Lachen können. Sein Leben selbst gestalten können. Gesundheit ist deshalb möglicherweise eines unserer wertvollsten Vermögen.Geld kann verloren gehen und wieder aufgebaut werden. Bei Gesundheit ist das nicht immer so einfach.
Darum sollten wir mit Gesundheit mindestens so vorausschauend umgehen wie mit unseren Finanzen.
Die Prämienerhöhung 2027 ist deshalb für mich nicht nur eine schlechte Nachricht für unseren Geldbeutel.
Sie ist ein Anlass, eine unbequemere Frage zu stellen:
Wie lange wollen wir hauptsächlich darüber diskutieren, wer Krankheit bezahlt, anstatt mindestens genauso intensiv darüber zu sprechen, wie Gesundheit erhalten werden kann?
Vielleicht beginnt die nächste Reform unseres Gesundheitswesens deshalb nicht mit einer neuen Krankenkasse.
Vielleicht beginnt sie morgens vor dem Spiegel.
Mit einer Entscheidung.
Was tue ich heute für meine Gesundheit, damit ich sie morgen nicht für selbstverständlich gehalten habe?
Gesundheit und Reichtum ist unser Geburtsrecht und mit meinem Programm Gesundheit und Reichtum setz ich da an wo Politik versagt ich helfe Menschen in ihre eigen Verantwortung zu übernehmen, zeige Systeme, lehre Sie Krankheiten schnell zu erkennen ohne das Sie lange Tage Krankgeschrieben sind. Mein Buch die Gesetze der Gesundheit erscheint Ende Dezember im Buchandel.