Wenn etwas im Leben klemmt, liegt die Ursache selten nur bei einer Person. Von dieser Annahme her arbeitet Sabine Andersson. Sie begleitet Einzelne, Paare und Familien in belastenden Lebensphasen und beschreibt ihre Arbeitsweise als systemisch, traumasensibel und an vorhandenen Stärken orientiert. Neben dem Gespräch setzt sie Aufstellungen, EMDR und gestalterische Zugänge ein. Termine finden nach eigenen Angaben persönlich vor Ort oder online statt.
Systemisch zu arbeiten heißt, Schwierigkeiten im Zusammenhang zu betrachten: mit Beziehungen, mit der eigenen Lebensgeschichte, mit familiären Prägungen und den Umständen des Alltags. Symptome und Spannungen gelten in dieser Sicht nicht als Defekt, sondern als verständliche Reaktion auf innere oder zwischenmenschliche Dynamiken. Andersson beschreibt ihr Ziel entsprechend zurückhaltend — Zusammenhänge sichtbar machen, andere Blickwinkel eröffnen und Raum für Veränderung schaffen, ohne die bisherige Lebensgeschichte zu bewerten.
In der Einzelarbeit geht es um persönliche Krisen, Überlastung, Fragen von Selbstwert und Identität sowie um Entscheidungen, die sich blockiert anfühlen. Paare kommen nach ihrer Darstellung mit Verständigungsproblemen, wiederkehrendem Streit, emotionaler Entfremdung oder nach einem Vertrauensbruch, auch in Trennungsphasen. In der Familienarbeit richtet sich der Blick auf das Zusammenspiel der Generationen: auf Rollen, auf Grenzen und auf die Bindungen zwischen Eltern und Kindern. Allen drei Settings liegt dieselbe Haltung zugrunde — nicht eine einzelne Person soll korrigiert werden, verständlich werden soll das Zusammenwirken.
Einen eigenen Schwerpunkt bildet die systemische Aufstellungsarbeit, für die sie eine Anerkennung nach den Richtlinien der DGfS angibt. Aufstellungen können im Einzelsetting wie in Gruppen stattfinden; sichtbar werden dabei Beziehungsstrukturen, Loyalitäten und Verstrickungen über Generationen hinweg. Als Anlässe nennt sie wiederkehrende Beziehungsmuster, Belastungen aus der Herkunftsfamilie, innere Zerrissenheit und offene Entscheidungsfragen. Das Verfahren zielt auf ein tieferes Verständnis der eigenen Lage.
Für Themen, die sich sprachlich schwer fassen lassen, bietet sie einen gestalterischen Zugang an. Beim Malen oder Formen entstehen Bilder für Empfindungen, die im Gespräch unscharf bleiben; künstlerische Vorerfahrung ist dafür nicht nötig. Ergänzend arbeitet sie mit EMDR, einer Methode, die stark besetzte Erinnerungen und Stressreaktionen behutsam zugänglich machen soll — bei jüngeren Menschen in altersgerechter Form. Beides setzt sie im Rahmen ihrer beratenden Tätigkeit ein.
Das Profil ist für Menschen relevant, die in einer Krise, in Paarkonflikten oder in familiären Spannungen eine Begleitung suchen, sowie für alle, die Aufstellungsarbeit kennenlernen möchten. Angaben zu Methoden, Anerkennungen und Auszeichnungen stammen aus ihrer eigenen Darstellung und wurden redaktionell nicht geprüft; Beratung und Coaching ersetzen keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. Der Eintrag steht auf der kostenlosen Basis-Stufe – Kontaktdaten, Referenzen und Angebote kommen hinzu, sobald die Expertin ihn selbst übernimmt.
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Sie berät Einzelne, Paare und Familien in schwierigen Lebensphasen. Ihre Arbeitsweise beschreibt sie als systemisch, traumasensibel und ressourcenorientiert; ergänzend nutzt sie Aufstellungen, EMDR und gestalterische Methoden.
Dabei werden Beziehungen räumlich dargestellt, sodass Muster, Loyalitäten und generationsübergreifende Verflechtungen sichtbar werden. Andersson bietet das im Einzelsetting und in Gruppen an und gibt dafür eine Anerkennung nach DGfS-Richtlinien an.
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