Wenn ein naher Mensch plötzlich Pflege braucht, beginnt für die Angehörigen ein Alltag voller offener Fragen — organisatorisch wie emotional. Genau daraus hat Ralf Herrmann seinen Arbeitsschwerpunkt gemacht. Er arbeitet als Heilpraktiker für Psychotherapie, ist ausgebildeter Coach und begleitet nach eigener Darstellung vor allem Menschen, die eine Pflegesituation im eigenen Umfeld bewältigen müssen, ohne sich darauf vorbereitet zu haben. Seine Arbeit stützt er auf die Erfahrung, selbst durch eine schwere Erkrankung gegangen zu sein.
Herrmann schildert eine schwere Erkrankung des Kopfes, die für ihn lebensbedrohlich verlief. Aus dieser Zeit stammt seine Einsicht, wie schnell ein Leben zu Ende sein kann — und daraus wiederum sein Leitsatz, der aus dem Notruf ein „So oder So“ macht. Biografische Wendepunkte dieser Art sind in der Coaching-Branche ein häufiges Motiv und von außen kaum überprüfbar. Sie erklären hier jedoch, warum sein Angebot so stark auf Bewältigung und Handlungsfähigkeit in Ausnahmesituationen zielt.
Heute ist er nach eigenen Angaben Mitinhaber eines Pflegedienstes und begleitet pflegende Angehörige im Rahmen dieses Unternehmens. Sein Versprechen lautet Orientierung: einen Weg durch das Dickicht aus Zuständigkeiten, Anträgen und Entscheidungen zu zeigen, das sich auftut, sobald jemand im Umfeld pflegebedürftig wird. Für die Fragen, die in dieser neuen Lage aufkommen, stellt er sich als Ansprechpartner dar. Wie die Begleitung im Einzelnen abläuft und in welchem Umfang, führt sein Profil nicht aus.
Ein zweiter Strang seiner Arbeit richtet sich an Menschen, die ihre Möglichkeiten stärker ausschöpfen wollen. Er gibt an, Ängste, Zweifel und Blockaden binnen weniger Minuten dauerhaft auflösen zu können — eine weitreichende Aussage, die von ihm selbst stammt und keinen Wirksamkeitsnachweis ersetzt. Erste Erfahrungen mit Coaching sammelte er nach eigener Schilderung noch während einer Tätigkeit im Network-Marketing. Welche Verfahren er heute einsetzt und über welchen Zeitraum eine Begleitung läuft, bleibt in der Darstellung offen.
Sein Profil weist eine Zertifizierung als Coach aus sowie eine Qualifikation, die dort als Instand Change Certified Professional bezeichnet wird. Hinzu kommt eine Auszeichnung bei einem internationalen Speaker Slam, also einem Wettbewerbsformat für Rednerinnen und Redner. Sämtliche Angaben zu Ausbildung und Ehrungen stammen von ihm selbst; vergebende Stellen und Prüfkriterien sind nicht dokumentiert. Die Bezeichnung Heilpraktiker für Psychotherapie setzt in Deutschland eine behördliche Erlaubnis voraus.
Dieses Profil richtet sich vor allem an Angehörige, die einen pflegebedürftigen Menschen begleiten und dabei Orientierung suchen, sowie an Interessierte an Coaching zur persönlichen Entwicklung. Alle Angaben zu Werdegang, Rolle und Wirkung stammen aus seiner eigenen Darstellung und wurden redaktionell nicht geprüft. Coaching ersetzt weder ärztliche noch psychotherapeutische Behandlung und auch keine sozialrechtliche Beratung zu Pflegeleistungen. Der Eintrag steht auf der kostenlosen Basis-Stufe – Kontaktdaten, Referenzen und Angebote kommen hinzu, sobald der Experte ihn selbst übernimmt.
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Er begleitet nach eigenen Angaben pflegende Angehörige und arbeitet als Heilpraktiker für Psychotherapie und Coach. Zusätzlich ist er Mitinhaber eines Pflegedienstes, in dessen Rahmen das Coaching stattfindet.
Vor allem für Menschen, in deren Umfeld jemand pflegebedürftig geworden ist und die sich in den neuen Aufgaben zurechtfinden müssen. Daneben spricht er Personen an, die an Ängsten, Zweifeln oder inneren Blockaden arbeiten wollen.
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Nein. Die beschriebenen Angebote sind Coaching- und Begleitungsformate. Bei gesundheitlichen Beschwerden bleibt ärztliche oder psychotherapeutische Hilfe der richtige Weg, und Fragen zu Pflegeleistungen klären die zuständigen Stellen verbindlich.
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