Eine Pommesbude als Einstieg in Empfehlungsalgorithmen — mit solchen Bildern arbeitet Dr. Johannes Schildgen, wenn er erklärt, wie Maschinen Vorschläge berechnen. Er ist Professor an einer technischen Hochschule, lehrt dort Datenbanken und Big Data und bildet Informatikerinnen und Informatiker aus. Daneben steht er nach eigenen Angaben seit 2012 auf Bühnen und schreibt Fachbücher. Sein wiederkehrendes Anliegen: technische Zusammenhänge so darstellen, dass sie auch ohne Vorkenntnisse nachvollziehbar bleiben. Der Ton bleibt dabei bewusst unterhaltsam.
Die Doppelrolle als Hochschullehrer und Redner prägt seine Vorträge. Was er in der Lehre über Datenbanken, große Datenmengen und maschinelles Lernen vermittelt, übersetzt er auf der Bühne für ein Publikum ohne Informatikhintergrund. Nach eigener Darstellung haben ihn seit Beginn dieser Tätigkeit zahlreiche Unternehmen und Institutionen gebucht. Der Zuschnitt ist dabei weniger Produktschau als Einordnung: Es geht um die Prinzipien hinter den Werkzeugen und um die Frage, was daraus für die kommenden Jahre folgt.
Sein bekanntestes Vortragsbild dreht sich um die Frage, warum ausgerechnet an der Imbisstheke eine Zusatzempfehlung ausgesprochen wird. Von dort führt er zu den Vorschlagssystemen großer Handels- und Musikplattformen und macht sichtbar, dass dahinter dieselbe Mechanik steckt. Ein zweiter Schwerpunkt liegt auf dem praktischen Umgang mit heutigen KI-Werkzeugen — besonders auf der Formulierung von Anfragen, die spürbar bessere Ergebnisse liefern als beiläufig gestellte Fragen.
Als Autor schreibt Schildgen für Menschen ohne Informatikstudium. Bei Rheinwerk Computing erschien der Titel „Python für KI- und Daten-Projekte“, der sich ausdrücklich an Nichtinformatiker richtet. Hinzu kommen mehrere Hörbücher, mit denen sich Programmier- und Datenbankwissen ohne Bildschirm erschließen lässt: ein Sprachkurs zu Python, einer zu objektorientierter Programmierung mit Java und einer zu SQL. Ein Format, das im Fachbuchmarkt ungewöhnlich ist.
Auf seinem Profil sind mehrere Ehrungen aufgeführt. Fachlich am schwersten wiegt der Ars legendi-Fakultätenpreis für exzellente Lehre in den Ingenieurwissenschaften und der Informatik, den er für 2021 angibt. Aus der Zeit davor nennt er 24 erste Plätze bei Science-Slam-Wettbewerben, also bei Formaten, in denen Forschung unterhaltsam vorgetragen wird. Dazu kommen eine Top-Empfehlung eines Bewertungsportals aus 2022 und eine Speaker-Ausbildung, die er für 2025 aufführt.
Für Veranstalter, die eine verständliche Einführung in künstliche Intelligenz suchen, und für Unternehmen, die ihre Belegschaft an das Thema heranführen wollen, gibt dieses Profil eine erste Orientierung. Angaben zu Lehrtätigkeit, Buchveröffentlichungen und Auszeichnungen stammen aus der Selbstdarstellung von Dr. Johannes Schildgen und wurden redaktionell nicht geprüft. Der Eintrag steht auf der kostenlosen Basis-Stufe – Kontaktdaten, Referenzen und Angebote kommen hinzu, sobald der Experte ihn selbst übernimmt.
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Er ist Hochschulprofessor für Datenbanken und Big Data und tritt daneben als Keynote-Speaker auf. In seinen Vorträgen erklärt er künstliche Intelligenz, Empfehlungsalgorithmen und den praktischen Umgang mit KI-Werkzeugen.
Um Digitalisierung und künstliche Intelligenz, erklärt an Alltagsbeispielen. Ein wiederkehrendes Motiv ist die Frage, wie Empfehlungssysteme funktionieren; ein zweiter Schwerpunkt liegt auf Prompt-Engineering, also dem geschickten Formulieren von Anfragen an KI-Werkzeuge.
Genannt wird unter anderem „Python für KI- und Daten-Projekte“ bei Rheinwerk Computing, ein Buch für Nichtinformatiker. Dazu kommen Hörbücher zu Python, Java und SQL.
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