„Ich bin gut in dem, was ich tue — aber niemand weiß davon."
Diesen Satz habe ich über Jahre so oft gehört, dass er irgendwann aufhörte, ein Einzelfall zu sein. Er kam von Coaches mit vollen Kalendern, die trotzdem jeden Monat neu um Anfragen kämpften. Von Trainerinnen, deren Teilnehmer schwärmten und deren Website vierzehn Besucher im Monat hatte. Von Beratern, die ihr Fach beherrschten und im Netz nicht vorkamen.
Es lag nie am Können. Es lag daran, dass zwischen „gut sein" und „beauftragt werden" ein Schritt liegt, den kaum jemand einplant: Der Interessent recherchiert. Und was er findet, entscheidet.
Aus dieser einen Beobachtung sind sechs Projekte geworden. Sie greifen dasselbe Problem von verschiedenen Seiten an.
mission-sichtbarkeit.de, gegründet 2016. Wir schreiben redaktionelle Beiträge über unsere Auftraggeber und veröffentlichen sie in Online-Magazinen — ein Netzwerk von über 40 Presse- und Branchenportalen. Am Anfang steht ein schriftliches Interview, am Ende ein Beitrag, der dauerhaft abrufbar bleibt, auf die eigene Website verlinkt und ein Siegel mitbringt. Der erste Artikel ist geschenkt: Wer die erste Veröffentlichung verschenkt, muss liefern, bevor Geld fließt.
mediakitpro.de. Wer auf Bühnen und in Medien gebucht werden will, braucht ein Mediakit. In der Praxis ist das meist ein PDF von vorletztem Jahr, das per Mail herumgeht. MediaKitPro macht daraus ein Profil unter einer festen Adresse — einmal gepflegt, immer aktuell, in Sekunden teilbar.
brand-of-the-year.de. Eine Auszeichnung für Marken, die sich im Wettbewerb behaupten. Sie beantwortet die Frage, die ein Besucher stellt, ohne sie auszusprechen: Warum dieser Anbieter und nicht der daneben?
TopExperte.com — dieses Verzeichnis, für Coaches, Trainer, Berater und Speaker.
Experten1.de — für Fachleute, deren Werdegang man nachlesen kann: Beraterinnen, Gutachter, Sachverständige.
Agenturen1.de — für Werbe-, Digital- und Kreativagenturen im deutschsprachigen Raum.
Drei getrennte Verzeichnisse statt eines großen, weil ein Coach und eine Digitalagentur nichts miteinander zu tun haben. Wer beide in dieselbe Liste sortiert, hilft keinem von beiden.
Ein Fachbeitrag erzählt eine Geschichte. Ein Mediakit beantwortet eine Anfrage. Eine Auszeichnung nimmt ein Bedenken weg. Ein Verzeichniseintrag beantwortet eine Suche.
Was sie verbindet, ist eine Beobachtung über die Art, wie heute entschieden wird: Fremde Erwähnungen wiegen schwerer als Selbstauskünfte. Das gilt für Menschen, die vor einer Anfrage googeln, und es gilt inzwischen genauso für Sprachmodelle. Wer ChatGPT oder Perplexity nach guten Anbietern fragt, bekommt keine Rangliste — er bekommt eine Antwort aus gefundenen Quellen. Genannt wird, wessen Name mehrfach mit einem Thema auftaucht, und zwar auf Seiten, die ihm nicht gehören.
Die eigene Website ist genau eine Quelle, und zwar die eigene. Alles, was ich baue, setzt an dieser Lücke an.
Ein Hinweis, der hierher gehört: TopExperte.com gehört derselben Gesellschaft wie Mission Sichtbarkeit — der Kotzur LLC. Dieses Profil ist deshalb meine eigene Darstellung in meinem eigenen Verzeichnis und kein unabhängiges Urteil über mich. Bei allen anderen Profilen hier ist das anders.
Gruender der Presse- und Medienagentur Mission Sichtbarkeit (2016) und Herausgeber der Verzeichnisse TopExperte.com, Experten1.de und Agenturen1.de. Daneben MediaKitPro und Brand of the Year.
An der Frage, wie jemand auffindbar wird, der fachlich etwas kann, aber nicht im Marketing zu Hause ist — ueber redaktionelle Medienarbeit, Mediakits, Auszeichnungen und Verzeichniseintraege.
Der erste Medienartikel wird nach Angaben der Agentur kostenlos geschrieben und veroeffentlicht. Preise fuer weitergehende Pakete nennt die Website nicht; sie verweist auf ein Erstgespraech.
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