Kleine Themenwebsites, die Produkte vergleichen und über Partnerlinks Provisionen erwirtschaften: Auf dieses Modell hat Marko Slusarek sein Geschäft aufgebaut. Bekannt wurde er 2015 mit einem Lehrgang zum Partnerprogramm eines großen Onlinehändlers, der damals zu den meistverkauften Infoprodukten hierzulande zählte. Nach eigenen Angaben betreibt er über sechzig solcher Projekte. Jahrgang 1981, kam er als Quereinsteiger in die Branche und arbeitet inzwischen unter dem Dach einer eigenen Gesellschaft.
Vor dem Onlinegeschäft standen mehrere Berufswechsel. Auf eine Lehre als Kraftfahrzeugmechaniker folgte nach drei Jahren die Erkenntnis, dass ihm die Tätigkeit nicht lag; eine zweite Ausbildung zum Bürokaufmann brachte nicht das gewünschte Einkommen. Später arbeitete er als Pförtner, mit langen Fahrtwegen und einer zweiten Unterkunft als Kostenfaktor. Ein Versuch im Empfehlungsgeschäft lief anfangs, sagte ihm aber nicht zu, weil ihm das aktive Ansprechen von Menschen widerstrebte.
Ein Bekannter brachte ihn auf die Idee, über Websites Einnahmen zu erzielen. Er recherchierte, kaufte Videokurse und startete mit einer Seite, die Messerschärfer verglich. Nach drei bis vier Monaten standen zwanzig Euro auf dem Konto – ein ernüchternder Wert, der ihn aber nicht abhielt: Was mit einer Seite funktioniere, müsse mit vielen entsprechend mehr bringen. Drei Jahre lang legte er weitere Projekte an, bis die Einnahmen daraus den Hauptberuf übertrafen und er kündigte.
Mit mehr freier Zeit begann Slusarek, eigene Titel zu vermarkten. Erste E-Books ließ er gegen Honorar schreiben – für rund vierhundert Euro entstand ein Werk von etwa achtzig Seiten – und flankierte sie mit inhaltsstarken Blogs, um Leser über Suchmaschinen zu erreichen. Nach diesem Muster folgten weitere Titel, zunächst in kleinen Nischen, später in größeren Feldern wie Gewichtsveränderung oder Partnersuche. Sein Wissen bündelt er in Lehrgängen zu Nischenseiten, Blogaufbau und Abomodellen sowie in einem umfangreicheren Coachingprogramm.
Aus eigenen Fehlern leitet Slusarek Warnungen ab. Am Anfang habe er auf die falschen Ratgeber gehört und binnen zweier Tage rund zweitausend Euro für bezahlte Klicks ausgegeben, ohne einen Cent einzunehmen. Rückblickend führt er das auf eine verbreitete Erwartungshaltung zurück: Wer finanziell unter Druck stehe, hoffe auf einen Kniff, der die Lage schnell wendet. Genau diese Hoffnung hält er für einen Trugschluss – tragfähig sei allein der schrittweise Aufbau.
Im Verzeichnis von TopExperte.com steht Marko Slusarek für Provisionsgeschäfte über Themenwebsites, Suchmaschinenoptimierung und Lehrgänge zu diesen Feldern. Die Zahl seiner Projekte, die genannten Einnahmen und die Einschätzung zur Verbreitung seiner Kurse beruhen auf seiner eigenen Darstellung und sind hier nicht unabhängig belegt. Hinweise auf mögliche Verdienste sind keine Zusage. Der Eintrag steht auf der kostenlosen Basis-Stufe – Kontaktdaten, Referenzen und Angebote kommen hinzu, sobald der Experte ihn selbst übernimmt.
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Er baut kleine Themenwebsites auf, die über Partnerlinks Provisionen erwirtschaften, vor allem über das Partnerprogramm eines großen Onlinehändlers. Sein Vorgehen vermittelt er zusätzlich in kostenpflichtigen Onlinekursen.
Als Quereinsteiger: Nach Ausbildungen als Kraftfahrzeugmechaniker und Bürokaufmann sowie einer Tätigkeit als Pförtner begann er 2014 mit Themenwebsites. Erst als deren Einnahmen den Hauptberuf übertrafen, kündigte er.
Vor allem für Einsteiger, die nebenberuflich ein Provisionsgeschäft aufbauen wollen und dabei auf Suchmaschinen statt auf bezahlte Werbung setzen. Wer sofortige Ergebnisse erwartet, dürfte enttäuscht werden – er selbst beschreibt einen Anlauf über Jahre.
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