Jugendliche, die aus Heimen oder Pflegefamilien in ein eigenständiges Leben wechseln, stehen an einem Übergang, der ihre späteren Bildungswege mitentscheidet. Dr. Maria Groinig bearbeitet dieses Feld seit Jahren – wissenschaftlich wie praktisch. Sie ist promovierte Erziehungs-, Sozial- und Bildungswissenschaftlerin, veröffentlicht als Autorin und Herausgeberin, trainiert, hält Keynotes und tritt als Performance-Künstlerin auf. Nach eigener Darstellung bringt sie Erfahrung aus Forschung, Lehre, Projektarbeit und Leitungsfunktionen innerhalb wie außerhalb der Hochschule mit.
Ihre wissenschaftliche Laufbahn verlief über mehrere Hochschulen. An einem erziehungswissenschaftlichen Institut trug sie fachliche Mitverantwortung für Vorhaben zu Bildungs-, Biografie- und Netzwerkforschung sowie für die Evaluation von Gewaltschutzzentren. An einer weiteren Universität folgten Projekte zu Teilhabe, Übergängen und Lebensverläufen und zur Aufarbeitung, Prävention und Intervention bei sexualisierter Gewalt. Als Senior Research Associate im Bereich Sozialarbeit und Gemeinwesenentwicklung verantwortete sie später Publikationen und die Einwerbung mehrerer drittmittelfinanzierter Vorhaben.
Inhaltlich zieht sich die Frage durch ihre Arbeit, wie junge Erwachsene nach der Fremdunterbringung Bildungserfolg erreichen und tragfähige Berufswege aufbauen. Als Mitautorin ist sie an dem Band „Bildung als Perspektive für Care Leaver?" beteiligt, gemeinsam mit Wolfgang Hagleitner, Thomas Maran und Stephan Sting, erschienen im Verlag Barbara Budrich. Bei Beltz Juventa liegt zudem der Titel „Leaving Care - Bildungserfolg - Lebenslagen. Wohlbefinden und nachhaltige Bildungs- und Berufswege in Prozessen der Beziehungs- und Identitätsmodifikation herstellen." vor.
Neben der akademischen Laufbahn führt ihr Profil eine Reihe beraterischer Ausbildungen auf: ein psychotherapeutisches Propädeutikum, die Ausbildung zur Psychodrama-Leiterin sowie Weiterbildungen in Psychotraumatologie und Praxisentwicklung. Hinzu kommen eine Zertifizierung in Psychogenealogie und transgenerationaler Therapie, eine Qualifikation als psychosoziale Beraterin und eine Berechtigung als Bergwanderführerin. Diese Bandbreite erklärt, warum in ihren Formaten Forschung, körperliche Erfahrung und künstlerische Ausdrucksformen nebeneinanderstehen. Sie selbst fasst ihr Anliegen unter dem Stichwort Würde zusammen.
Für Unternehmen, Träger und Verbände nennt ihr Profil Kooperationen in Forschung und Lehre, Trainings, Workshops und Webinare, Vorträge und Diskussionsformate, Medienbeiträge sowie Beratung zu Organisationsentwicklung und Politikgestaltung. Privatpersonen bietet sie unter anderem eine Begleitung für Care Leaver, ein Format ausschließlich für Frauen, Bergtouren mit Gipfelerfahrung sowie ein Kolloquium für Promovierte in der Habilitationsphase an. Zudem zählt sie sich zu den Gründungsmitgliedern eines europäischen Ablegers eines internationalen Fachnetzwerks.
Im Verzeichnis von TopExperte.com steht Dr. Maria Groinig für Bildungs- und Sozialforschung mit Schwerpunkt auf Übergängen nach der Fremdunterbringung, ergänzt um Trainings und Bühnenformate. Relevant ist das Profil für Jugendhilfeträger, Hochschulen, Verbände und Veranstalter. Angaben zu Werdegang, Qualifikationen und Veröffentlichungen beruhen auf ihrer eigenen Darstellung. Ihre beraterischen Angebote ersetzen weder eine ärztliche Behandlung noch eine Psychotherapie. Der Eintrag steht auf der kostenlosen Basis-Stufe – Kontaktdaten, Referenzen und Angebote kommen hinzu, sobald die Expertin ihn selbst übernimmt.
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Sie forscht und lehrt als Erziehungs-, Sozial- und Bildungswissenschaftlerin, mit Schwerpunkt auf Bildungswegen junger Menschen nach der Fremdunterbringung. Daneben veröffentlicht sie als Autorin, gibt Trainings, hält Keynotes und tritt mit Performance-Kunst auf.
Gemeint ist der Übergang junger Erwachsener aus Heimen oder Pflegefamilien in ein eigenständiges Leben. Dr. Maria Groinig untersucht, welche Bedingungen dabei Bildungserfolg und stabile Berufswege ermöglichen, und hat dazu mehrere Fachpublikationen mitverantwortet.
Für Träger der Jugendhilfe, Hochschulen, Verbände und Veranstalter, die Fachvorträge oder Trainings suchen. Privatpersonen richtet sie eigene Begleitformate aus; diese sind Beratung und ersetzen keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung.
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