Offene Stellen bleiben in vielen Betrieben lange unbesetzt – genau dort setzt Julia Böttcher an. Sie befasst sich mit der Gewinnung von Personal und mit der Frage, wie ein Unternehmen als Arbeitgeber wahrgenommen wird. Ihr Schwerpunkt liegt nach eigener Darstellung auf der Umsetzung im Betriebsalltag: nicht auf Konzepten, die im Ordner bleiben, sondern auf Schritten, die Personalverantwortliche direkt anwenden können. Dafür verbindet sie Kanalarbeit mit psychologischen Ansätzen.
Der von ihr beschriebene Zugang besteht aus zwei Bausteinen. Der erste ist die Ansprache über soziale Netzwerke, also die Suche nach Kandidatinnen und Kandidaten dort, wo diese ohnehin unterwegs sind. Der zweite speist sich aus Feldern, die im Personalwesen seltener auftauchen: aus der Hirnforschung, aus der Psychologie des Verkaufens und aus der Arbeit mit Emotionen. Daraus leitet sie ab, dass Bewerbungsprozesse anders gedacht werden sollten – näher an der Person, weniger an der Verwaltung. Für diese Verbindung nutzt sie die Formel vom Recruiting mit Herz und Hirn.
Vermittelt wird das in Veranstaltungsformaten. Auf ihrem Profil nennt sie Seminare und Workshops als die Formate, in denen sie mit Teilnehmenden arbeitet, und legt Wert darauf, gelungene Fälle aus der Praxis einzubauen statt reiner Theorie. Solche Beispiele erfüllen in der betrieblichen Weiterbildung eine doppelte Funktion: Sie zeigen, dass ein Vorgehen bereits funktioniert hat, und liefern zugleich eine Vorlage, an der sich das eigene Verfahren ausrichten lässt. Welche Unternehmen hinter den geschilderten Fällen stehen, führt das Profil nicht aus.
Inhaltlich richtet sich ihre Arbeit gegen ein Recruiting, das Bewerbungen vor allem abgleicht. Wer eine Stelle besetzen wolle, müsse die Person hinter der Qualifikation sehen – so lässt sich ihre Position zusammenfassen. Ein wertschätzender Umgang im Verfahren ist damit kein Zusatz, sondern der Punkt, an dem sich Arbeitgeber voneinander unterscheiden. Für Betriebe, die um dieselben Fachkräfte konkurrieren, verschiebt das den Blick von der Ausschreibung auf alles, was danach passiert.
Adressiert sind laut ihrer Selbstbeschreibung Entscheiderinnen und Entscheider sowie Führungskräfte aus dem Personalbereich – also Menschen, die über Verfahren und Budgets bestimmen und nicht nur über einzelne Einstellungen. Zahlen zur Berufserfahrung, zu betreuten Unternehmen oder zu erreichten Ergebnissen nennt das Profil nicht; auch Referenzkunden und Auszeichnungen sind dort nicht hinterlegt. Wer ihre Arbeit einschätzen möchte, ist deshalb auf ein persönliches Gespräch oder auf Rückmeldungen früherer Teilnehmender angewiesen.
Im Verzeichnis von TopExperte.com steht Julia Böttcher für Personalgewinnung, Arbeitgeberpositionierung und die psychologische Seite von Bewerbungsprozessen. Relevant ist das Profil vor allem für Personalabteilungen, die ihre Verfahren überarbeiten wollen, und für Unternehmen, die als Arbeitgeber sichtbarer werden möchten. Die zusammengefassten Angaben zu Schwerpunkten und Arbeitsweise stammen aus ihrer eigenen Darstellung und wurden redaktionell nicht überprüft. Der Eintrag steht auf der kostenlosen Basis-Stufe – Kontaktdaten, Referenzen und Angebote kommen hinzu, sobald die Expertin ihn selbst übernimmt.
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Sie arbeitet zu Recruiting und Employer Branding und gibt dazu nach eigenen Angaben Seminare und Workshops. Inhaltlich verbindet sie die Personalsuche über soziale Netzwerke mit Ansätzen aus Neurowissenschaft, Verkaufspsychologie und Emotionscoaching.
Ihr Profil nennt Entscheiderinnen, Entscheider und Führungskräfte im Personalbereich als Zielgruppe. Angesprochen sind damit vor allem Verantwortliche, die Einstellungsverfahren gestalten oder die Außenwirkung ihres Unternehmens als Arbeitgeber verbessern wollen.
Mit dieser Formel fasst sie ihren eigenen Ansatz zusammen: fachliche Methodik auf der einen Seite, ein wertschätzender Umgang mit Bewerbenden auf der anderen. Im Mittelpunkt steht die Person hinter der ausgeschriebenen Qualifikation.
Nein, derzeit nicht. Es handelt sich um einen redaktionell angelegten Basis-Eintrag, bei dem keine Kontaktangaben veröffentlicht werden. Übernimmt die Expertin das Profil selbst, erscheinen Kontaktweg, Angebote und Referenzen an dieser Stelle.
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