Wenn Stellen unbesetzt bleiben, liegt das nach Jan Philip Bergs Lesart selten am Bewerbermarkt und meistens am Auftritt des Unternehmens. Er arbeitet als Speaker, Autor und Berater für Mitarbeitergewinnung und setzt beim Arbeitgeberbild an, bevor über Anzeigen und Kanäle gesprochen wird. Nach eigenen Angaben bringt er 14 Jahre Erfahrung aus Recruiting und Employer Branding mit. Sein Leitsatz spielt mit der Doppeldeutigkeit des Wortes Einstellung: Ohne die richtige Haltung im Betrieb helfe auch das beste Stellenportal nicht.
Im Zentrum steht ein Verfahren, das er als Sechsstufen-Prozess beschreibt und M.A.G.N.E.T.-Cycle nennt. Es zielt darauf, die Arbeitgebermarke schrittweise umzubauen, statt einzelne Maßnahmen nachzuschärfen. Das Akronym ist zugleich das Bild für das Ziel: Ein Betrieb soll passende Bewerber anziehen, statt ihnen hinterherzulaufen. Wie die sechs Stufen im Detail ausgestaltet sind, führt sein Profil nicht aus – erkennbar ist aber der Anspruch, Recruiting als längerfristiges Projekt und nicht als Kampagne zu behandeln. Seine Grundannahme lautet, dass jeder Betrieb ein attraktiver Arbeitgeber werden kann, unabhängig von Branche und Bekanntheitsgrad.
Zur Untermauerung nennt er Kennziffern aus der eigenen Arbeit: über 3.000 besetzte Stellen und mehr als 60.000 ausgelöste Bewerbungen. Als Auftraggeber führt er mittelständische Betriebe ebenso an wie Großunternehmen, genannt werden REWE und Continental. Diese Spannweite ist für die Einordnung wichtig, weil sich die Ausgangslage eines Konzerns mit bekanntem Namen deutlich von der eines regionalen Arbeitgebers unterscheidet. Sämtliche Angaben stammen aus seiner eigenen Darstellung.
Seine Vorträge beschreibt er als Gegenentwurf zum Erwartbaren: Vertrautes kommt auf den Prüfstand, Selbstverständlichkeiten werden hinterfragt, das Publikum soll mit anwendbaren Ansätzen herausgehen. Das zeigt sich schon an den Titeln seiner Keynotes. Neben Recruiting ist Einstellungssache und Future Recruiting arbeitet ein dritter Titel mit dem Bild von Bananen und Affen – die Pointe: Mit simplen Anreizen gewinnt man keine Talente.
Angesprochen sind Geschäftsführungen und Personalverantwortliche, die Stellen dauerhaft schwer besetzt bekommen, sowie Veranstalter, die einen Redner zum Thema Fachkräftegewinnung suchen. Wer eine reine Personalvermittlung erwartet, trifft hier auf ein anderes Verständnis: Der Ansatz zielt auf den Umbau der eigenen Attraktivität, nicht auf die Auslagerung der Suche an Dritte.
Im Verzeichnis von TopExperte.com steht Jan Philip Berg für Mitarbeitergewinnung, Employer Branding und Vorträge zu Recruiting-Themen. Die auf seinem Profil genannten Auszeichnungen – darunter ein Platinum AWARD 2022, ein Excellence AWARD 2021 sowie Kennzeichnungen als Top-Dienstleister und Top-Empfehlung für 2021 und 2022 – ebenso wie alle Zahlen zu Einstellungen und Bewerbungen beruhen auf eigener Darstellung und wurden redaktionell nicht geprüft. Der Eintrag steht auf der kostenlosen Basis-Stufe – Kontaktdaten, Referenzen und Angebote kommen hinzu, sobald der Experte ihn selbst übernimmt.
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Er berät Unternehmen dabei, als Arbeitgeber attraktiver zu werden und passende Mitarbeiter zu gewinnen. Daneben tritt er als Speaker und Autor zu Recruiting und Employer Branding auf.
So bezeichnet Jan Philip Berg seinen sechsstufigen Prozess, mit dem eine Arbeitgebermarke umgebaut werden soll. Details zu den einzelnen Stufen nennt sein Profil nicht; erkennbar ist der Anspruch, Recruiting langfristig statt kampagnenweise anzulegen.
Für Geschäftsführungen und Personalverantwortliche in Mittelstand und Konzernen, die Stellen schwer besetzt bekommen, sowie für Veranstalter mit dem Themenschwerpunkt Fachkräftemangel.
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