Arztpraxen, Kliniken und Pflegeeinrichtungen stehen unter Druck – fachlich, personell und organisatorisch. Anke Schmietainski setzt bei den Strukturen an: Sie berät Organisationen des Gesundheitswesens, moderiert Veranstaltungen und tritt als Rednerin auf. Ihr Ausgangspunkt ist die Überzeugung, dass sich komplexe Probleme nicht von Einzelnen lösen lassen, sondern von Gruppen, die dafür einen geeigneten Rahmen brauchen. Diese Arbeit begleitet sie nach eigenen Angaben seit mehr als 20 Jahren.
Ihre Erfahrung stammt nicht nur aus der Beratung. Sie hat nach eigener Darstellung zwei Unternehmen gegründet und eines davon zwei Jahrzehnte lang nach Prinzipien geführt, die unter dem Begriff New Work zusammengefasst werden: verteilte Verantwortung, mehr Beteiligung an Entscheidungen, weniger Hierarchie. Bezugspunkte ihrer Arbeit sind die Soziokratie als Entscheidungsverfahren und die von Frederic Laloux beschriebenen Organisationsformen. Beides ist in der Praxis anspruchsvoll, weil es eingespielte Zuständigkeiten verschiebt.
Der Schwerpunkt ihrer Beratung liegt bei Praxen und Organisationen des Gesundheitswesens – einem Feld mit besonderen Bedingungen: Berufsgruppen mit eigener Fachlogik, hohe Regulierungsdichte, knappe Personaldecke. Sie arbeitet an Strukturen, die Beteiligung ermöglichen, und begleitet Menschen, die in ihren Einrichtungen etwas verändern wollen. Erklärtes Ziel ist eine Versorgung, in der ärztliches und pflegerisches Personal unter erträglichen Bedingungen arbeitet. Zusätzlich zählt sie sich zu den sieben Initiatoren eines Vorhabens für Häuser des Heilens.
Einen zweiten Arbeitsschwerpunkt bildet die Moderation. Sie beschreibt diese Tätigkeit als Arbeit an der Atmosphäre eines Raums: Gespräche so zu führen, dass Beteiligte einander zuhören und zu gemeinsamen Ergebnissen kommen. Das ist mehr als Ablaufsteuerung – bei strittigen Themen entscheidet die Moderation darüber, ob eine Veranstaltung Ergebnisse liefert oder in Positionen verharrt. Im Gesundheitswesen ist die Rolle besonders gefragt, weil dort regelmäßig Berufsgruppen mit gegensätzlichen Interessen zusammenkommen.
Als Mitautorin ist sie an zwei Fachbüchern beteiligt. Zum Band Marketing im Gesundheitswesen, erschienen im Springer-Verlag, steuerte sie ein Kapitel über Suchmaschinenoptimierung und Anzeigenschaltung bei. Für den bei Hogrefe erschienenen Titel Treue und Vertrauen schrieb sie ein Kapitel über den Weg zu sich selbst. Diese Spannweite – vom Praxismarketing bis zur persönlichen Standortbestimmung – bildet ihre Arbeitsfelder gut ab. An Auszeichnungen nennt ihr Profil das Siegel Excellent Experience 2024.
Im Verzeichnis von TopExperte.com steht Anke Schmietainski für Organisationsentwicklung und Moderation mit Schwerpunkt Gesundheitswesen. Relevant ist das Profil für Praxen, Kliniken und Verbände, die Veränderungsvorhaben begleiten lassen oder eine Moderation für Fachveranstaltungen suchen. Angaben zu Berufsjahren, Unternehmensgründungen und Auszeichnung beruhen auf ihrer eigenen Darstellung. Die Inhalte dieses Eintrags dienen der Einordnung und ersetzen keine ärztliche Beratung. Der Eintrag steht auf der kostenlosen Basis-Stufe – Kontaktdaten, Referenzen und Angebote kommen hinzu, sobald die Expertin ihn selbst übernimmt.
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Sie berät Organisationen im Gesundheitswesen zu Strukturen und Beteiligung, moderiert Veranstaltungen und hält Vorträge. Ihre Bezugspunkte sind New Work und soziokratische Entscheidungsverfahren.
Nach eigenen Angaben hat sie zwei Unternehmen gegründet und eines davon zwanzig Jahre geführt. Praxen und Organisationen des Gesundheitswesens berät sie seit mehr als zwei Jahrzehnten.
Sie ist Mitautorin eines Bandes zum Marketing im Gesundheitswesen im Springer-Verlag und eines bei Hogrefe erschienenen Titels zu Treue und Vertrauen. In beiden Fällen stammt jeweils ein Kapitel von ihr.
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