Nach einer Überschwemmung folgt meist dieselbe Abfolge: aufräumen, trocknen, ersetzen. Andreas Klippe hält das für die teuerste aller Varianten und plädiert dafür, Gebäude vorher zu ertüchtigen. Der promovierte Ingenieur arbeitet als Unternehmer, Redner und Autor und ist international tätig; nach eigenen Angaben bringt er mehr als 30 Jahre Erfahrung aus Ingenieurwesen, Beratung und Unternehmensführung mit. In Medienberichten wird er als „Dr. Flood“ geführt.
Sein Kernargument ist wirtschaftlich: Wer nach einer Flut saniert, zahlt für Substanzverlust, Ausfallzeiten und Ersatzbeschaffung – Kosten, die bei vorbereiteten Gebäuden weitgehend entfallen. Nach seiner Einschätzung lässt sich die große Mehrheit der Bauten sichern; er nennt einen Anteil von 95 Prozent. Diese Zahl ist eine Selbstauskunft und hängt in der Praxis von Bauart, Lage und Wasserstand ab. Der Grundgedanke bleibt davon unberührt: Schutzmaßnahmen sind planbar, ein Schadensfall ist es nicht.
Seine Laufbahn beginnt akademisch – die Dissertation zur Strömung in Rührreaktoren erschien 1996 in einem Ingenieurverlag. Später verlagerte sich der Schwerpunkt auf Anwendung und Produktion: 2014 gründete er ein auf Hochwasserschutz spezialisiertes Zentrum in Südostasien, in dem nach eigener Darstellung Aluminium und Stahl zu Schutzsystemen verarbeitet werden. Vorausgegangen war die Teilnahme an einer Wirtschaftsdelegation des damaligen Bundeswirtschaftsministers Philipp Rösler. Zum Kundenkreis zählt er Regierungsstellen, Unternehmen und private Eigentümer.
Besonderes Gewicht legt er auf die Planungsphase. Wird Schutz erst nachträglich ergänzt, sind Öffnungen, Zugänge und Leitungsführungen bereits festgelegt, und Nachrüstungen werden entsprechend aufwendig. Deshalb wendet er sich gezielt an Architektinnen und Architekten und wirbt dafür, entsprechende Elemente früh in den Entwurf aufzunehmen – nach seiner Darstellung eine Sache weniger Minuten, wenn Standardlösungen vorliegen. Ob das im Einzelfall trägt, hängt vom Gebäude ab; als Hinweis auf den richtigen Zeitpunkt ist das Argument nachvollziehbar.
Klippe war und ist in mehreren Wirtschaftsverbänden aktiv, unter anderem als Regionalvorsitzender einer europäischen Auslandshandelskammer, als stellvertretender Vorsitzender eines Investorenverbands und als Finanzvorstand eines deutschen Vereins im Ausland. Seine Auszeichnungsliste reicht von einem Förderpreis und einer VDI-Ehrung für Studienleistungen bis zu Preisen von Architekten- und Ingenieurverbänden sowie einem Platin Award für humanitäres Engagement. Als Autor nennt er Ratgeber, darunter 10 Mythen wie man sein Haus gegen Hochwasser schützt.
Im Verzeichnis von TopExperte.com steht Andreas Klippe für baulichen Hochwasserschutz aus Ingenieurperspektive und für Vorträge zu diesem Thema. Relevant ist das Profil für Planungsbüros, Kommunen und Unternehmen, die Gebäude oder Infrastruktur gegen Überflutung sichern wollen, sowie für Veranstalter mit Schwerpunkt Klimaanpassung. Angaben zu Berufsjahren, Kundenkreis, Ämtern und Auszeichnungen beruhen auf seiner eigenen Darstellung und wurden redaktionell nicht geprüft. Der Eintrag steht auf der kostenlosen Basis-Stufe – Kontaktdaten, Referenzen und Angebote kommen hinzu, sobald der Experte ihn selbst übernimmt.
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Sein Thema ist der bauliche Schutz von Gebäuden und Infrastruktur vor Hochwasser. Er berät nach eigenen Angaben Behörden, Unternehmen und private Eigentümer und lässt Schutzsysteme fertigen.
Weil eine Sanierung nach der Flut nach seiner Rechnung teurer ist als der vorherige Schutz. Schutzmaßnahmen lassen sich planen, ein Schadensfall dagegen nicht.
Neben der ingenieurwissenschaftlichen Dissertation von 1996 führt es Ratgeber auf, darunter 10 Mythen wie man sein Haus gegen Hochwasser schützt. Hinzu kommen Auszeichnungen von Ingenieur- und Architektenverbänden.
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