Verhandelt wird ständig – über Preise, Termine, Zuständigkeiten und Gehälter. Christian Wermke setzt genau dort an und behandelt das Verhandeln als Fertigkeit, die sich erlernen lässt wie ein Handwerk. Sein Hintergrund ist juristisch geprägt und um Ausbildungen in Mediation, Personalentwicklung und Kommunikationstechnik ergänzt. In Trainings arbeitet er darauf hin, dass Beteiligte nicht mehr aus dem Bauch heraus agieren, sondern mit einer Systematik.
Die Kernaussage seiner Arbeit ist schlicht: Wer nie gelernt hat, professionell zu verhandeln, verlässt sich auf Erfahrung, Intuition und Versuch – und verschenkt dabei regelmäßig Ergebnisse. Das gilt nach seiner Darstellung quer durch alle Ebenen, vom Einkauf bis zur Geschäftsführung. Der Gegenentwurf besteht aus Vorbereitung, klarer Zielsetzung, Kenntnis der eigenen Alternativen und einem Ablauf, der nicht dem Zufall des Gesprächsverlaufs folgt.
Zur Begründung verweist Wermke auf empirische Arbeiten. Eine davon, 2003 in einer Fachzeitschrift für Managementforschung erschienen, kommt bei Führungskräften auf einen Anteil von knapp vier Prozent der Abschlüsse, in denen der mögliche gemeinsame Wert tatsächlich ausgeschöpft wird. Eine weitere Erhebung beziffert die Zahl täglicher Verhandlungssituationen von Berufstätigen im mittleren einstelligen Bereich. Die Studien stammen nicht von ihm; er nutzt sie, um die Alltäglichkeit des Themas zu belegen.
Sein Werdegang verbindet mehrere Felder: Er nennt das zweite juristische Staatsexamen, einen Masterabschluss in Personalentwicklung, die Qualifikation als Mediator und eine Lehrtrainer-Zertifizierung im Bereich neurolinguistischer Kommunikationsmodelle. Hinzu kommt ein Abschlusszertifikat des Program on Negotiation der Harvard University sowie – nach eigenen Angaben – eine Ausbildung bei einem früheren Geiselverhandler der US-Bundespolizei. Ausgebildet wurde er außerdem in einem deutschen Netzwerk für Verhandlungsberatung.
Als Autor ist Wermke im juristischen Fachbuchbereich vertreten. „AnwaltsBasics Mediation“ entstand gemeinsam mit einem Co-Autor, das „Praxishandbuch Mediation“ führt er allein. Beide Titel richten sich an Fachleute, die Konflikte strukturiert bearbeiten, und ergänzen die Trainingsarbeit um eine schriftliche Grundlage. Die Nähe von Mediation und Verhandlung ist dabei kein Zufall: Beide Formate ordnen ein Gespräch, dessen Ausgang zu Beginn offen ist.
Im Verzeichnis von TopExperte.com steht Christian Wermke für Verhandlungskompetenz mit juristischem und mediativem Unterbau. Relevant ist das Profil für Unternehmen, die Einkauf, Vertrieb oder Führung im Verhandeln schulen wollen, und für Fachleute, die sich mit Konfliktklärung befassen. Qualifikationen, Ausbildungen und die zitierten Studienergebnisse beruhen auf seiner eigenen Darstellung. Die Inhalte dieses Eintrags sind redaktionell und ersetzen keine Rechtsberatung im Einzelfall. Der Eintrag steht auf der kostenlosen Basis-Stufe – Kontaktdaten, Referenzen und Angebote kommen hinzu, sobald der Experte ihn selbst übernimmt.
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Er trainiert Verhandlungskompetenz für Fach- und Führungskräfte und arbeitet als Mediator. Sein Ansatz behandelt Verhandeln als Handwerk, das sich mit Vorbereitung und Systematik erlernen lässt.
Er nennt das zweite juristische Staatsexamen, einen Master in Personalentwicklung, die Qualifikation als Mediator und eine Lehrtrainer-Zertifizierung. Dazu kommt ein Zertifikat des Program on Negotiation der Harvard University.
Für Unternehmen, die Einkauf, Vertrieb oder Führungskräfte schulen wollen, und für Fachleute im Bereich Konfliktklärung. Die Trainings sind Weiterbildung und ersetzen keine Rechtsberatung im Einzelfall.
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