Wenn auf einer Konferenz jemand mitzeichnet, während vorne geredet wird, entsteht eine zweite Ebene des Protokolls: Bilder statt Stichpunkte. Benjamin Felis macht daraus seinen Beruf. Er zeichnet Veranstaltungen live mit, illustriert und bringt anderen bei, ihre Gedanken mit einfachen Mitteln sichtbar zu machen. Seit 2013 arbeitet er nach eigenen Angaben hauptberuflich in diesem Feld, davor kam er aus der Beratung – und noch früher aus der Graffitiszene.
Sein Weg verläuft von der Straßenkunst über Beratungsprojekte hin zur Visualisierung von Gruppenprozessen. Aus der Beratungszeit stammt eine langjährige Erfahrung mit Workshops und Moderation in unterschiedlichen Branchen und auf verschiedenen Hierarchieebenen. Diese Herkunft prägt seine Arbeit: Sie ist weniger dekorativ gedacht als funktional, weil ein Bild in einer Sitzung Missverständnisse sichtbar macht, bevor sie sich festsetzen. Heute verbindet er beides – Zeichenhandwerk und Prozessverständnis.
Auf seinem Profil zieht er selbst Bilanz: rund 10.000 Menschen, denen er kreatives Visualisieren beigebracht habe, Einsätze in mehr als 15 Ländern, etwa 150 angefertigte Graphic Recordings und rund 700 Meter bemaltes Papier. Diese Angaben sind Selbstauskünfte und redaktionell nicht geprüft. Aussagekräftig sind sie vor allem als Hinweis auf das Format seiner Arbeit: viele kurze Einsätze bei Veranstaltungen, ergänzt um Trainings, in denen Teilnehmende selbst zum Stift greifen.
Seine Qualifikationen listet er entlang der Methoden, die er einsetzt: Graphic Recording und Visual Facilitation als handwerkliche Grundlage, Visual Presencing im Anschluss an die Theorie U, dazu die Arbeit mit dem Business Model Canvas sowie Weiterbildungen in Coaching und Organisationsentwicklung. Damit deckt er zwei Rollen ab, die häufig getrennt vergeben werden: das Zeichnen am Rand einer Veranstaltung und die Begleitung der Gruppe, die dort miteinander arbeitet.
Neben dem Mitzeichnen tritt er als Redner und Trainer auf. Sein erklärtes Anliegen dabei ist, zeichnerische Fähigkeiten zurückzuholen, die viele Erwachsene für verloren halten – mit Stift und Papier statt aufwendiger Technik. Für Auftraggeber heißt das: Er lässt sich sowohl für die Dokumentation einer Veranstaltung buchen als auch für Formate, in denen das Publikum selbst ans Zeichnen kommt. Beides zielt darauf, komplexe Inhalte schneller besprechbar zu machen.
Angesprochen sind Veranstalterinnen und Veranstalter von Tagungen, Strategieklausuren und Innovationsworkshops, die Ergebnisse nicht nur protokollieren, sondern sichtbar machen wollen. Ebenso passt das Profil für Teams, die visuelles Arbeiten selbst lernen möchten. Die genannten Zahlen zu Teilnehmenden, Ländern und Aufträgen stammen aus seiner eigenen Darstellung. Der Eintrag steht auf der kostenlosen Basis-Stufe – Kontaktdaten, Referenzen und Angebote kommen hinzu, sobald der Experte ihn selbst übernimmt.
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Beim Graphic Recording werden Vorträge oder Workshops live in Bildern und Stichworten mitgezeichnet. Benjamin Felis arbeitet nach eigenen Angaben seit 2013 hauptberuflich in diesem Feld und ergänzt es um Illustration und Trainings.
Er begleitet Veranstaltungen zeichnerisch, moderiert visuell und gibt Trainings, in denen Teilnehmende selbst mit Stift und Papier arbeiten. Dazu kommen Auftritte als Redner zum Thema visuelles Denken.
Er führt Qualifikationen in Graphic Recording, Visual Facilitation und Visual Presencing nach der Theorie U auf, dazu Business Model Canvas sowie Weiterbildungen in Coaching und Organisationsentwicklung.
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