Wer über Stress spricht, landet schnell bei Kalendern und Prioritätenlisten. Anke Starke setzt eine Ebene tiefer an: beim vegetativen Nervensystem und bei Übungen, die in wenige Minuten passen. Ihre Themen sind Selbstführung, Stresskompetenz und der Umgang mit Dauerbelastung, ihre Formate reichen vom Vortrag über Seminare bis zum Onlinekurs. Den Weg dorthin hat sie nicht am Schreibtisch gefunden, sondern nach einem eigenen Zusammenbruch.
Ihr Berufsweg beginnt im Klassenzimmer. Nach Leistungssport und Studium unterrichtete sie, qualifizierte sich zusätzlich als Beratungslehrkraft und war in dieser Funktion an einer staatlichen Schulberatungsstelle tätig. Parallel absolvierte sie eine Ausbildung im Qigong und engagierte sich in einem Team für Lehrergesundheit. Als gefragte Referentin für Kollegien und Schulleitungen war sie also längst unterwegs, bevor sie selbst ausbrannte. Für diesen Zustand hat sie einen eigenen Begriff geprägt: Zombiemodus.
Fachlich stützt sie sich auf Polyvagal-Theorie und Stressforschung. Ihr Argument lautet, dass dauerhafte Veränderung weniger von Willenskraft und großen Vorsätzen abhängt als von regelmäßiger körperlicher Regulation. Entsprechend besteht ihr Repertoire aus kurzen Ritualen, die keinen zusätzlichen Termin im Kalender verlangen. Ihr eigener Anspruch ist Übersetzungsarbeit: neurobiologische Befunde so darzustellen, dass sie ohne Fachsprache auskommen und im Berufsalltag standhalten. Nach eigenen Angaben arbeitet sie seit über 15 Jahren mit körperorientierter Stressregulation.
Aus dieser Arbeit sind mehrere geschützte Bezeichnungen hervorgegangen: die STARKE-Methode™, das darunterliegende NEBT-Modell™, das SANE-Prinzip™ für akute Belastungsmomente sowie die Trigger-Kompetenz™, also das rechtzeitige Erkennen eigener Stressauslöser. Auf ihrem Profil nennt sie über 500 gehaltene Veranstaltungen, mehr als 5.000 Teilnehmende und über 1.000 Beratungsstunden, dazu rund drei Jahrzehnte Berufserfahrung. An Auszeichnungen führt sie unter anderem den Excellence Award, den Expert Award und einen Speaker-Titel auf; ein Buch mit dem Titel „Vom Zombiemodus zurück ins Leben“ ist für 2027 angekündigt.
Angesprochen sind vor allem Menschen aus Berufsfeldern mit hoher Dauerbelastung – Schule, Pflege, soziale Arbeit, Verwaltung – sowie Frauen ab vierzig. Als Auftraggeber nennt sie unter anderem eine parteinahe Stiftung, eine private Hochschule und schulische Beratungsstellen. Bemerkenswert ist, worauf sie ausdrücklich verzichtet: Schnelle Wunder stellt sie nicht in Aussicht, sondern Werkzeuge, die auch an schlechten Tagen noch funktionieren. In einem Markt, der gern mit Transformation wirbt, ist das eine zurückhaltende Ansage.
Für Schulen, Einrichtungen und Unternehmen, die Belastungsthemen nicht mit einem einzelnen Gesundheitstag abhaken wollen, ist dieses Profil ein naheliegender Anlaufpunkt. Die Angaben zu Teilnehmerzahlen, Berufsjahren und Auszeichnungen stammen aus ihrer eigenen Darstellung und sind redaktionell nicht geprüft. Vorträge, Kurse und Übungen ersetzen weder eine ärztliche noch eine psychotherapeutische Behandlung. Der Eintrag steht auf der kostenlosen Basis-Stufe – Kontaktdaten, Referenzen und Angebote kommen hinzu, sobald die Expertin ihn selbst übernimmt.
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Sie arbeitet als Trainerin, Speakerin und Autorin zu Stresskompetenz, Selbstführung und der Regulation des Nervensystems. Ihre Formate reichen von Vorträgen über Seminare bis zu Onlinekursen.
Vor allem für Menschen in Berufen mit hoher Dauerbelastung, etwa in Schule, Pflege, sozialer Arbeit und Verwaltung, außerdem für Frauen ab vierzig. Ebenso richtet sich das Angebot an Einrichtungen, die Erschöpfung vorbeugen wollen.
Nein. Vorträge, Kurse und Übungen sind Bildungs- und Präventionsangebote und ersetzen keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. Bei anhaltenden Beschwerden ist eine fachliche Abklärung der richtige Weg.
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